Sketch

Federleichte Handskizzen - davon habe ich, wie vermutlich alle, die beruflich Schmuck entwerfen - hunderte!

Wann immer es mir gelingt, einige davon handwerklich umzusetzen, macht mich das zutiefst froh und glücklich.

Die Schmuckstücke sollen den illustrativen Charakter der lockeren Skizzen behalten, also lasse ich bewusst Ecken und Kanten stehen, biege nicht jede krumme Linie gerade und erlaube hier und da kleine Schrägheiten.

Die Zeichnung wird direkt auf die Metallfläche aus Silber übertragen und von Hand ausgesägt. Feine Details in Gold veredeln die Stücke.

Das Sägen und Ausgestalten der Oberflächen dauert natürlich immer sehr viel länger als das Skizzieren selbst, aber wahre Liebe steckt eben im Detail und übt sich in Geduld.

 


 

 

Singt ein Vöglein...segelt ein Boot...

 

Inspiration ist mir immer wieder die Natur.

Stilisierte florale Elemente wie Blüten, Zweige oder Blätter, leicht und filigran gesägt.

Hier und da segeln Boote auf den Wellen, unterwegs zu neuen Abenteuern.

Ein Herz aus Gold darf dabei nicht fehlen, es findet sich in vielen meiner Schmuckarbeiten.

 

Ahoi!


Von der Skizze zum fertigen Schmuckstück vergehen oft viele Zwischenschritte. Die hier gezeigten Ringe werden nach dem Entwurf aus Wachs geschnitzt, modelliert und gefeilt. Dann werden die Wachsmodelle zur Gießerei geschickt, die die Stücke im Wachs-Ausschmelzverfahren als Unikate in Silber gießt.

Danach kommen sie zur weiteren Bearbeitung wieder auf meinem Werktisch: Es folgt die Feinarbeit, hier und da ergänze ich die Stücke mit Gold-Elementen.

An Ende wiege ich die Ringe in der Hand und freue mich an ihrer Schwere.